der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kuslik

Der InPlay-Bereich der DSA-Runde.
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Sephrenia
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der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kuslik

Beitrag von Sephrenia »

verschlafen murmelte Eleonora zu ihrem Mann der gerade schweißgebadet im Bett saß Was ist denn los,hast du etwa schlecht geträumt? Die Antwort wußte sie zwar schon, hörte sich aber trotzdem seine Erklärung an, das er nicht mehr genau wisse was und wieso nur das es schrecklich war. Aber aber so schlimm kann es doch gar nicht gewesen sein. Sie streichelte ihn beruhigend und quittierte sein "ich werd noch wahnsinnig" mit einem milden Lächeln na nun übertreib nicht,so schnell wird man nicht wahnsinnig
Leicht zuckte ihre Hand noch einmal zu Andreas, hielt dann inne und schließlich sagte sie nur liebevoll lächelnd lass uns noch ein wenig schlafen wir müssen morgen früh los, sonst kommen wir nie in Kuslik an, Andreas nickte und ließ sich wieder in die Kissen sinken, wie seiner Frau das Lächeln im Gesicht einfror, sah er schon nicht mehr, als er in einen erschöpften Schlaf zurückfiel.
Eleonora wartete bis er wieder fest eingeschlafen war dann schlich sie leise aus dem Zimmer, nur ihren Kamm in der Hand. Sie entfernte sich wie ein Dieb in der Nacht aus dem Dorf, vergewisserte sich das sie niemand sah, lief ein paar Meter in den Wald, suchte dann eine ungestörte Lichtung auf und lies sich ins Gras sinken.
Die leise spöttische Stimme in ihrem Kopf meldete sich prompt Hast du etwa Gewissensbisse? Denk daran was sie dir angetan haben! Vor versammelter Mannschaft!
Augenblicklich begannen Noras Augen zu glühen wie zwei kleine Feuer keine Sorge ich vergesse es bestimmt nicht!
Du hättest ihn ja auch töten können aber das wolltest du ja nicht
Vielleicht wäre der Tod sogar gnädiger gewesen.
Sie richtete sich auf und schob trotzig das Kinn vor Wobei,Gnade? Für SIE? Ganz sicher nicht!
Bald bin ich wieder bei Kräften und dann machen wir einen kleinen Abstecher nach Winhall
oh ja das wird lustig
Eloenoras Gesicht zierte jetzt ein gemeines Grinsen und abgrundtiefer Hass
ich bin sicher ER hat seine Freude daran was ich mit ihr vorhabe
ein hämisches Kichern war die Antwort und wir haben dann alle Zutaten beisammen
kannst du auch mal an was anderes denken? Eleonora schaute leicht verärgert auf den Kamm in ihrer Hand
Die Diskussion die nun folgte hatte sich schon dutzende Male genauso abgespielt und würde wohl auch in Zukunft genauso ausgehen, beide schwiegen irgendwann leicht verstimmt, weil beide der Meinung waren der andere würde nichts zur Verbesserung der derzeitigen Situation beitragen. Und wieder eine Zeit später war der Streit vergessen und sie schmiedeten gemeinsam weiter Pläne, wie sie dieser Carina am effektivsten größtmögliche Qual bereiten konnten.
Eleonora suchte derweil beiläufig den Wald nach Kräutern ab die sie in nächster Zeit für ihre Pläne brauchen konnte und verpackte sie sorgfältig in einem kleinen Beutel. Sie hatte sich in den letzten Tagen bis aufs Letzte verausgabt und das sie ab und an ihrem geliebten Ehemann schlechte Träume bescherte trug nicht gerade zur Erholung ihrer Kräfte bei. Nun ja im Notfall standen noch Quellen zur Verfügung. Mit einem leichten Grinsen beglückwünschte sie sich wieder einmal zu dieser trefflichen Vereinbarung die sie getroffen hatte. Nigmarion, so sehr sie ihn manchmal auch im tiefsten Meer versenken wollte, war doch in den letzten Tagen der Einzige gewesen, der bei ihr war in jeder Gemütslage. Und eben diese hatte die unterschiedlichsten Formen angenommen in letzter Zeit. Allem voran der tiefe Schmerz über Andreas Verrat an ihr und der brennende Wunsch nach Rache der daraus entstanden war.Und ihr Mann wiegte sich derweil in Sicherheit, großmütig hatte sie ihm verziehen, alles war wieder in bester Ordnung so wie es vorher war. Dachte er zumindest
Der kleine Kamm in ihrer Hand freute sich derweil, das sie endlich beschlossen hatte diesen Waschlappen von Stadtgardisten loszuwerden.Schade nur, das der nicht magisch begabt war, das würde das Problem einen geeigneten Körper zu finden endlich aus der Welt schaffen.
Wir sollten zurückgehen, wir müssen bald aufbrechen
Eleonora nickte nur, machte sich auf den Rückweg ohne gesehen zu werden und schlich wieder ins Zimmer. Andreas schlief jetzt tief, er lächelte sogar im Schlaf und murmelte ihren Namen. Eleonora strich ihm sanft das verwuschelte Haar aus dem Gesicht, als sie sich wieder zu ihm legte.
Träum süß mein Lieber, du wirst für lange Zeit keine schönen Träume mehr haben.
Zuletzt geändert von Sephrenia am 21. Mai 2010, 08:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Zefiroth »

OT: dir fehlt dann immer noch ein körper, aber insgesamt gesehen hast du alle anderen zutaten zusammen das stimmt.

IT:
Während der Reise denkt Andreas:
Wir, das heißt meine Frau und ich, waren auf der Reise nach Kuslik.
Ich weis immer noch nicht warum wir unbedingt auf der westlichen Seite des Kosch nach Süden reisen mussten, aber das war ja schon immer so.
Aus irgendwelchen magischen Gründen die ich mir nicht mal ansatzweise vorstellen will bzw. wenn ich frage nur die Antwort: "Ach Schatz ohne das richtige Gespür für Magie kann man das nicht verstehen." kriege.
na ja wie dem auch sei.
Seit wie vielen Jahren sind wir unterwegs?
Ich weis es nicht mehr genau, bis auf den kleinen Zwischenstopp zu Hause bei dem meine Mutter mir weinend um den Hals fiel, weil sie mich nach sieben Jahren ein mal wiedersah und die kurze aussprache, bei der ich eigentlich nur einige wenige Abenteuer erzählen konnte, wobei ich großherzig die wirklich gefährlichen und die mit Magie wegließ, konnte ich nicht viel sagen.
Wir haben uns entfremdet und ich weis nicht ob sich das je wieder ändert. Vielleicht liegt es daran was ich alles sah und was sie nicht einmal im Ansatz verstehen können, doch es kam mir so unwirklich vor, dieser Frieden der in Kuslik herrschte als wir das letzte mal dort waren.
Niemand der verborgene Fäden zieht, niemand der versucht einen DÄmonen auf mich loszulassen, niemand den ich töten muss.
Während meiner Zeit der Garde Kusliks habe ich keinen einzigen Mann töten müssen, immer nur besiegen und dann in den Kerker werfen, doch dann begann diese Reise.
Und von da an wurde es immer nur schlimmer. Erst durch ganz Aventureien pilgern, wobei wir von Stadt zu Stadt zogen und unsere Schlachten gegen Räuber, Diebe, Mörder und sonstwelche Kreaturen schlugen. Als wenn das nicht schlimm genug wäre und das Blut von verschiedensten Männern an meinem Schwert und den Händen klebte, mussten wir in diesen seltsamen Echsentempel gehen. Und nein wir konnten ihn nicht nur kurz bestaunen, wir mussten etwas auslösen. Und *radabapeng* wir waren in einem fremden Land von dem niemand die Sprache verstand. Angeblich etwa dreitausend Jahre vor unserer Zeit. Himmel da war der Urvater meines Nachnamens noch nicht einmal auf der Welt.
Und alles was ich höre ist "Alles wird wieder gut, wir bringen das wieder aus der Welt und richten alles."
Wie soll man so was richten?
Ich kann mir nicht einmal vorstellen wie man so etwas tun soll und die reden von wieder richten?
Und das Schlimme ist, sie haben es gerichtet. Nachdem wir einige Zeit in diesem seltsamen Reich lebten und zu anderen Magi gingen und dort lebten, (die auf die Männer ziemlich herabblickten) kamen ihre Freunde in einem fliegenden .... Ding und reisten mit uns durch den Himmel.
Auch das ist nicht genug, nein man muss sich mit irgendwelchen Oberdämonen anlegen und so, weil die normalen durchschnittsdämonen ja nicht stark genug sind.
Wie wir dort rauskamen, ich weis es nicht und will es nicht wissen, aber dann endlich wieder hier, nachdem wir vor dem Herrn der Zeit standen und ich mitbekam, ja meine Frau ist eine Packtiererin, waren wir endlich wieder hier.
Aber diese Frau zieht das Unglück an wie die Wespen von Fleisch angelockt werden.
Kaum das wir wieder hier waren, ging es weiter.
Dämonen, dämonische Kaulquappen, Magier, Diebe, abtrünnige Soldaten, Gift, und so weiter.
Dann na ja ich weis auch nicht wie es eigentlich kam, sie war ganz nett die Zeit über in der wir auf die "erfahrenen, Helden" warteten.
Vielleicht war es weil sie mir so normal vorkam? ... mmm ....
Das Eleonora uns dann gefunden hat, war natürlich nicht so gedacht gewesen, und im nachhinein weis ich irgendwo schon das es falsch war. ...
Ich hätte ihr anbieten sollen das wir uns trennen, aber es ist sehr gut so wie es ist.
Das Eleonora mir dies vergeben würde hätte ich nicht gedacht und irgendwie ging es auch schon ganz schön schnell. ... mmm ... Sie muss mich wirklich lieben.
Ich werde versuchen es irgendwie wieder gut zu machen, ... wenn ich nur wüsste was das in letzter Zeit für Träume waren. Solche hatte ich noch nie, nicht einmal als ich den ersten Mann getötet hatte.
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Sephrenia
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Sephrenia »

...reichliche 3 Wochen später...

Endlich die Tore von Winhall, mit der Kapuze tief ins Gesicht gezogen reitet Eleonora neben Andreas am späten Nachmittag in die Stadt.Er hat sich in den letzten Wochen verändert, müde sieht er aus und schlechte Laune hat er auch meistens, manchmal halluziniert er ein wenig.Zermürbungstaktik heißt das Zauberwort, viel Geduld und Zeit, von der sie derzeit zusammen wirklich reichlich haben. Im Wechsel mit Traumgestalten hat sie sich einen Teil ihrer Kräfte einfach von ihm geholt, Levthans Feuer, sehr praktischer Zauber, er weiß morgens nichts mehr und der Schlaf ist keineswegs erholsam. Für sie dafür umso mehr, das einzige Problem sie braucht mehr Thonnys für die Meditation, sonst wird es eng bis Kuslik.

...etwas später im Gasthaus zur letzten Bleibe...

Andreas hat sich hingelegt, soll er schlafen ein bisschen Erholung braucht er ja schon, wir wollens ja nicht ganz übertreiben. Eleonora hatte was von einer wichtigen Freundin erzählt, die sie treffen muß und macht sich auf den Weg in die Stadt. Sie geht allerdings ersteinmal nur bis zum Stall, schaut sich um, das auch keiner weiter in der Nähe ist, kauert sich zusammen und schlägt die Hände vors Gesicht.
"manchmal hasse ich mich selbst für das was ich getan habe und vorallem für alles was ich noch tun muß"
Minuten später verlässt eine fast weißblonde sehr junge Frau den Stall und begibt sich schnurstracks zur Poststelle der Beilunker Reiter. Es kostet sie nicht wirklich Überredungskunst, die Nachricht für Eleonora zu bekommen. Ein paar Hausecken weiter öffnet sie diese und liest den Brief: "Werte Herrin, ich habe Carina heute im Gasthaus zur letzten Bleibe angetroffen und ihr den Brief übergeben" Ein Blick aufs Datum zeigt, der Brief ist gut 2 Wochen alt, nungut.
Zurück im Gasthaus fragt das kleine Blondchen nach Carina. Die sei vor zwei Wochen abgereist nachdem ein Beilunker Reiter ihr eine Nachricht überbracht hatte. Vorher habe sie noch ein paar Stadtwachen geheilt die seltsame Magenprobleme hatten. Wo sie hin ist, weiß der Wirt nicht aber die Stadtwachen wissen das bestimmt, ihre Heilung hat sich recht schnell herumgesprochen.
Die Stadtwachen die sie fragt, sagen ihr sie sei nach Süden aufgebrochen. Eleonora lacht sich ins Fäustchen, sieht ja gut aus.
Wieder im Gasthaus und wieder als Eleonora erkennbar, erkundigt sie sich beim Wirt nach Nachricht für ihren Begleiter und bekommt auch einen Brief ausgehändigt
" Lieber Andreas, ich bin auf dem Weg nach Kuslik und bleibe da für etwa 4 Wochen dann reise ich weiter. Liebe Grüße Carina"
Im Zimmer kritzelt sie eilig einen neuen Brief, den sie mit der Bitte ihn in möglichst 2 Wochen nach Kuslik zu bringen, beim Beilunker Reiter in Auftrag gibt: " Liebste Carina, ich freue mich dich in Kuslik endlich wiederzusehen, die Sehnsucht nach dir wird mit jedem Tag größer, erwarte mich in 3 Wochen abends in der Taverne Siebenschuh in der Kusliker Südvorstadt. Wenn ich fliegen könnte wäre ich schneller bei dir. In Liebe Andreas"

Zurück in ihrer Unterkunft schläft Andreas tief und fest, also kontrolliert Eleonora noch einmal eine ihrer Geheimtaschen. Eine kleine Phiole mit einer milchigen Flüssigkeit ruht dort gut eingepackt nebst einer Haarlocke von. Seit Greifenfurth hütet sie diese Phiole wie einen kleinen Schatz, bald sehr bald wird sie sie brauchen.
Es ist an der Zeit den Hauptmann zu wecken, der auch prompt etwas mürrisch reagiert. Das glückliche Lächeln seiner Frau stimmt ihn allerdings recht schnell milder und die Idee das Abendessen im Zimmer einzunehmen ist wirklich gut, er mag nicht mehr nach unten in die Gaststube. Bei gutem Essen und Wein eröffnet ihm Eleonora das sie morgen weiterreisen können, sie habe ihre Freundin getroffen und alles erledigt. Sie möchte schnell nach Kuslik und er bestimmt doch auch. Schnell ist die Route festgelegt das Essen beendet und Andreas will eigentlich nur noch schlafen. Eleonora will etwas anderes, sie braucht Kraft denn die viele Meditation schwächt sie körperlich zu sehr, die folgenden Tage kann Andreas dann mehr Ruhe haben, der Weg nach Kuslik ist nicht ungefährlich und er sollte wachsam sein.

Am nächsten Morgen brechen beide gut verproviantiert aber etwas unausgeschlafen nach Kuslik auf...
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Sephrenia »

... am Morgen 1 Tagesreise vor Kuslik...

Die Pferde waren reichlich erschöpft, sie waren schnell unterwegs gewesen, die Zeit drängte, das wußte allerdings Andreas nicht, der sich über die Eile seiner Frau trotzdem etwas wunderte. Naja den letzten Tag konnte er sich ja Zeit nehmen, sie hatte im letzten Dorf eine Nachricht erhalten die sie zu irgendeinem Treffen rief. Er wollte auch gar nicht wissen was für eines, war auch besser für ihn.
An einer größeren Kreuzung trennten sich Eleonora und Andreas, sie versprach so schnell wie möglich nachzukommen aber so eine Aufforderung könne sie nicht ablehnen das wäre eine Beleidigung und so weiter.
Andreas ritt am Nachmittag zum Nordtor in Kuslik ein begab sich schnurstracks zum Haus seiner Eltern.Das er sich morgens noch gefragt hatte wieso seine Frau heut so blaß um die Nase gewesen war, hatte er schon wieder vergessen.

Eleonora derweil erreichte 2 Stunden später Kuslik durchs Südtor.Sie war angeschlagener Stimmung, ihr war immer noch etwas übel vom Morgen, sie mußte was Schlechtes gegessen haben vor ein paar Tagen weil gestern war ihr auch schon morgens schlecht gewesen.Erschöpft war sie auch, der Ritt war anstrengend gewesen.Die Kapuze tief im Gesicht saß sie also leicht gebeugt auf dem Pferd, nur die weisse Haarsträhne lugte etwas hervor. Die Stadtwachen ließen die offensichtlich ältere Dame ohne Kontrolle passieren. Zwei Seitenstraßen neben der Taverne Siebenschuh mietete sie sich ein Zimmer für 1-2 Nächte und vertiefte sich mit Esmeralda ihrer Schlange in gemeinsame Meditation. Eine halbe Stunde später packte sie ein paar Sachen:die Phiole,Manatränke, einen Dolch, ein wenig Lottusstaub und ein kleines Goldkettchen als Geschenk. Nigmarion amüsierte sich prächtig über diese Idee. Esmeralda wurde in einer Tasche sorgsam untergebracht, ihren Stab ließ sie im Zimmer zurück als sie ging.

Wenige Minuten später bog sie in Gestalt von Andreas aus einer verlassenen Gasse hervor und betrat die Taverne Siebenschuh in der sie auch sehr schnell Carina und ihren Bruder an einem Tisch entdeckte. Mit einem Bier in der Hand und einem gewinnenden Grinsen im Gesicht beugte sie sich an Carinas Ohr, da diese "Andreas" bis jetzt noch nicht bemerkt hatte

" so allein schöne Frau?"
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Zefiroth
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Zefiroth »

IT:
Die beiden reisten bis nach Kuslik.
Obwohl sie nicht in Eile waren, drängte Eleonora darauf gut voran zu kommen und so wurden es anstrengende Tage in denen Andreas sich nicht viel ausruhen konnte.
Tagsüber der harte ritt und des Nachts, ja des Nachts war es auch nicht besser.
wenn es nicht die seltsamen Träume waren in denen Eleonora etwas schreckliches zustieß oder sie ihn schreiend zur Schnecke machte, war es das seltsam vergessliche und die Nächte die ihm irgendwie keine Erholung brachten.
Da kam es schon einmal vor das ihm seltsame Bilder während des harten Rittes des Tages vor Augen schwebten, aber gut es würde ja bald vorbei sein.
drei Wochen später:
Endlich, wir sind kurz vor Kuslik, zwar muss meine Frau wieder einmal irgendwohin, doch das ist mir erst mal egal. Ich will in mein schönes weiches Bett und mich ausschlafen. Soll sie doch zu ihrem magischen Hexenzrikel gehen und dort neue Flugsalbe oder irgendwas machen. ...
Rasch nach Haus geritten, die Mutter und Familie begrüßt, sich von allen sagen lassen man sehe irgendwie gealtert und fertig aus und dann ins Bett. Der folgende Tag mit der Familie lief auch nicht schlecht. Ein wenig Zeit mit ihnen verbringen, gut Essen, ein paar lustige Dinge mit den Kindern meiner Schwester tun und sich dann früh ins Bett begeben. Zu Haus ist der Schlaf doch immer noch am besten und erholsamsten!
Irgendwann am nächsten Morgen:

Da wachst du auf und als erstes stellst du fest, mm ... du bist nicht allein im Bett. ...
Puh zum Glück ist es schon mal mein Bett, aber wer liegt hier neben mir?
Ah, ... es ist meine Frau ... meine Frau??? wie kommt die hier her wollte die nicht noch irgend so ein Hexentreffen besuchen?
Ach das ist schon vorbei, sagt sie. hmm schade, ich hätte gern noch ruhig weiter geschlafen, aber gut sie will sich nur ankuscheln, kein problem, wenn sie nur mal still liegen könnte, so das ich weiterschlafen kann!!!
Einige Zeit später:
Da fällt mir ein, ich muss mir dringend ein Schwert besorgen, ich habe zwar schon zwei und noch so einige andere Waffen, aber ... egal. ... Eines mit den Insignien der Kusliker Garde, da will ich ja bald eintreten und da muss man schon mal was für ausgeben. ... Außerdem ist der Schmied Hammerfaust in Bresan der Beste. Das wird zwar drei Tage hin und drei zurück dauern, aber Frau muss halt mal so lange ohne mich auskommen. Also frisch ans Werk gemacht!
Aus dem Bett gesprungen, Frau gesagt das ich los mus und in 6 Tagen zurück bin.
Mutter gesagt das ich wieder hier anfangen will und nach den langen gefährlichen Abenteuern sesshaft werde. Ist auch ganz gut, sie wird alt und Vater ist auch nicht mehr der Jüngste, die brauchen mich. Dann werde ich mich mit um sie kümmern und Eleonora ist ja eine sehr gute Kräuterkundige, sie hat ja gesagt das sie erst einmal hier bleiben will. Also warum nicht gleich richtig sesshaft werden?
Dann raus in den Hof, dem einen Diener gesagt das er das Pferd bereit stellen soll, schnell noch in die Küche und dem Diensmädchen was vom Tablett stibitzt und ein wenig Proviant eingepackt und dann geht es los.
... Oh ... Ach ja noch mal kurz ins Zimmer, das Geld geholt, der wird es nicht umsonst anfertigen und dann wieder runter und aufs Pferd geschwungen. Kann ja nicht so schwer sein, bis in diesen kleinen Ort zu kommen.
Die Reise ist anstrengend, denn man muss ein scharfes Tempo vorgeben, wenn man es in dieser Zeit schaffen will. Allerdings läuft alles gut und Andreas kommt gut in Bresan an. Der Schmied ist wirklich der Beste und nach einigem Handeln und Schachern einigt man sich auf den Preis eines neuen Schwertes (Anderthalbhänder, beidseitig geschliffen, mit Insignien, ohne sonstige Verzierung, kurze Parierstange). Das Schwert soll in einem Monat fertig sein und wird dann hier zur Abholung bereit liegen. Also wieder aufs Pferd geschwungen und zurückgaloppiert.
In Kuslik:

Im Haus meiner Mutter ist es nicht ruhig, man macht sich Sorgen um meine Frau der es seit einigen Tagen schlecht geht und die trotzdem nicht im Bett bleiben will, sondern selber irgendwelche Kräuter sucht. Also schnell erst einmal hoch in unser Zimmer und nachgesehen. Es ist ja schon spät und sie liegt ja schon de ganzen Tag dort. ... mmm ...
komisch, bevor wir Kuslik erreichten war ihr auch immer morgens schlecht???
Na ja mal sehen was hier los ist.
Eleonora liegt im Bett und ihr geht es so weit Andreas sagen kann einigermaßen gut, sieht vielleicht ein wenig blass aus und leicht gerötete Augen, auch ein Zittern der Hände kann sie nicht unterdrücken, doch an sich scheint ihr nichts wesentliches zu fehlen.
mmm... wie immer sie winkt nur ab und sagt das es ihr bestimmt bald besser geht. Naja, ich werde ihr das Essen hochbringen und dann auch früh ins Bett gehen. Sie kann es bestimmt gebrauchen, ein wenig Ruhe und Geborgenheit...

OT: Ich habe deinen Zustand jetzt mal so festgelegt, denn wenn ich mir überlege was du an Mana in den 6 Tagen der Abwesenheit Andreas's rausgeblasen hast und was du an Manatränken nachgefüllt hast, das war mehr als deine eigenen Punkte oder jedenfalls ganz schön viel.
Außerdem hast du ja auch immer noch einige eigene Alpträume.
Ich sage nur "nimm mal das Messer und ..."
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GeofaxSteinkauer
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von GeofaxSteinkauer »

He Leute habe die weitergehende Storry mit interesse verfolgt, bin gespannt, wie alles ausgeht...
Vile Grüße aus einem heißen London

Edgar :)
"Manchmal ist der Traum wichtiger als die Wirklichkeit...
und manchmal ist die Wirklichkeit wichtiger als der Traum...
und wir müssen wissen, was wann wichtiger ist...
denn wir sind alle nur Sklaven unserer Erinnerungen und unserer Gefühle..."
Zefiroth
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Zefiroth »

OT:
geofax,
das ging sehr sehr unangenehm aus und du hast erst die richtig krasse Sache vorgeschalgen die wir dann ausgespielt haben

IT:
Nachdem sie den Brief von Andreas in Winhal erhalten hatte, schrieb Carina nur eine schnelle antwort, doch im Moment konnte sie nicht weg, sie hatte etwas zu Ende zu bringen.
Die Wachen waren krank und sie war eine Heilerin. Also sollte sie wohl dafür sorgen das man ihr großes Geschick beim heilen würdigte. Rasch machte sie sich auf um der Stadtgarde einen Besuch abzustatten. Ihr Bruder, der hier nichts zu tun fand, blieb eigentlich nur ihretwegen ein wenig länger hier.
Woher hatte sie denn wissen können das er hier keine Arbeit fand?
Na ja sie würde den Wachen etwas von dem Gegengift einflößen und dann würden sie nach Kuslik aufbrechen. Immerhin wollte sich Andreas dort mit ihr treffen, nachdem er seine Frau für sie verlassen hatte.
Was für ein Narr, ... aber mal sehen wie man dieses Spiel weiterspielen konnte...
Die Wachen wurden schnell wieder gesund und keine zwei Tage später brachen Carina und Camden nach Kuslik auf. Es dauerte gut seine drei Wochen und erst dann kamen sie in der großen Stadt an. Das Gasthaus war nicht das beste, aber es war ordentlich und sauber. In diesem gab es eine Menge Söldner die eher schon Waldläufern und Spähern glichen, also nicht die teuren Söldner sondern die Vorhut. Das Gute war, das Gasthaus hatte einen guten Ruf, keine Diebstähle oder andere Gaunereien, also würden sie gut hier wohnen.
Zwei Wochen später:

Carina war sich nicht sicher wieso sie gesagt hatte das sie bis zum ende des Septembers warten würde, doch sie hatte es gesagt. Es nervte sie unheimlich hier herumzulungern und zu warten wie das brave Heimchen am Herd das auf die Heimkehr des geliebten Gatten wartete, doch sie musste sich ja nicht dran halten. Wenn Andreas nicht bald hier aufkreuzte, würden sie einfach weiter ziehen. ...
Am späten Nachmittag trafen sie sich wieder einmal mit diesen nervenden Söldnern, sie tranken und tranken .... und sie amüsierten sich. Echt toll, was tat sie überhaupt hier?
Gerade als sie beschlossen hatte irgendeinen Vorwand zu finden um hoch auf ihr Zimmer zu gehen, einige Kräuter herunter zu holen und mit diesen einige interessante Effekte bei den Menschen die Bier tranken herzustellen, säuselte ihr jemand ins Ohr:
So allein schöne Frau?
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Aryan
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Aryan »

OT:

Ist es eigentlich ratsam hier mitzulesen, oder soll das eher geheim bleiben?

Wenn ich dann meister, muss ich ja im Prinzip nur das Wichtigste wissen.
Hjore Efardjen Andrasson; Raanolf Kasparek; Marten "Der König der Ostlande" Fährmann; Answind von Eisenbieg

Realität ist was für Leute, die mit Fantasy nicht zurechtkommen.
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Zefiroth »

OT
wenn es weiter geht ist es sowieso vorbei, das hier geschieht nur noch zwischen Eleornora, Andreas, Carina und Camden
ist quasi damit ihr ein wenig Unterhaltung habt, bzw. damit ihr wisst was passiert (OT)
also müsst ihr selber wissen ob ihr das hier mitlest oder es euch dann auf einem Treffen IT erzählen lasst
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Sephrenia
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Sephrenia »

OT: Natürlich ist es zum Mitlesen sonst würden wirs nicht extra für euch nochmal aufschreiben, ausgespielt ist es prinzipiell ja schon.
@ Eddi: ohja der Vorschlag von dir war so übel auszuspielen das mir fast OT schlecht wurde vor der Bösartigkeit der Charaktere.Also viel Spaß beim Weiterlesen :smt077

IT:
Eleonora hatte es nach einer Weile geschafft, mit Carina allein im Zimmer zu sein. ein verschwörerisches Zwinkern zu Camden und sie waren die nächsten Stunden ungestört. Die Tür hatte sie abgeschlossen und Esmeralda lugte für den Notfall aus der Tasche hervor.
Ich habe eine Überraschung für dich, schließ die Augen.
Carina tat wie ihr geheißen und Eleonora hielt ihr das Goldkettchen als Präsent vors Gesicht.Hätte Nigmarion gekonnt, er hätte sich vor Lachen gebogen.
Du kannst die Augen wieder aufmachen Liebste.
Oh wie schön!
Carina betrachtete ergriffen das Schmuckstück in Andreas Hand
Dreh dich um ich lege sie dir an.
Carina stand nun mit dem Rücken zu Eleonora, ein kleiner Stoß mit dem Dolchende und sie sackte ohne einen Mucks von sich zu geben in Eleonoras Arme.
Nun mußte alles schnell gehen bevor sie wieder aufwachte. Eleonora legte Carina mit gekonnter Leichtigkeit ins Bett, die Phiole aus der Tasche gezogen und einen dicken Tropfen davon in die Augen. So nochmal schön einreiben, fertig und noch ein bisschen Lotus in die Nase.

Na das war doch gar nicht so schwer. Nun noch ein wenig "Kosmetik" fürs Zimmer.
Eleonora zog Carina die Kleider aus und warf sie scheinbar achtlos im Zimmer umher, dann zerwühlte sie das Bett und zerwuselte Carinas Haar. Anschließend noch ein kleiner Heilzauber auf die Beule im Genick und eine kleine Nachricht verfasst die sie neben Carina aufs Kissen drapierte.
Leider mußte ich dich früher verlassen als ich möchte. Triff mich morgen zur Nachmittagsstunde am Wunschbrunnen. Der Wirt kann dir den Weg beschreiben.
In Liebe Andreas

Schließlich setzte sich Eleonora bequem auf einen Stuhl und ließ noch etwas Zeit verstreichen, Carina würde noch einige Zeit schlafen bevor sie auch nur zuckte, sie würde nicht im Traum darauf kommen was gerade geschehen war.
Es war jetzt mehr als eine Stunde vergangen, Zeit zu gehen. Der Illusionszauber hatte aufgehört, Zeit einen neuen zu sprechen. Eleonora achtete darauf auch etwas zerwühlt auszusehen und natürlich einen kleinen verräterischen Fleck am Hals zu haben.
Nigmarion meldete sich prompt.

Wir müssen deinen Mann für ein paar Tage loswerden sonst läuft er vielleicht jemandem über den Weg hier.
Mhm stimmt, ich denke mhm ja ich habe eine Idee.
Mit einem breiten Grinsen kam Eleonora die Treppe zum Schankraum wieder herunter. Camden war gerade sehr in den Ausschnitt einer jungen Frau vertieft. Nach einem Bier und einer Weile Gespräch mit den Anderen am Tisch, konnte Eleonora seine Aufmerksamkeit kurz auf sich ziehen um sich zu verabschieden.
Wenige Zeit später steht sie in ihrem Gasthaus wieder im Stall und verlässt diesen wieder als Eleonora. Kurze Zeit später verlässt sie mit ihrem Gepäck die Unterkunft, reitet in ihren Umhang gehüllt aus der Stadt. Wieder denken die Stadtwachen es ist eine alte Frau auf dem Pferd und geben ihr noch gute Ratschläge und Warnungen mit auf den Weg.
Es ist fast Mitternacht als Eleonora am Nordtor ankommt, sie hat Glück die Wachen lassen sie noch ein.

So ein bezauberndes Wesen können wir doch nicht in der Nacht vor dem Tor stehen lassen.
Auch bei Andreas Eltern hat sie Glück, die Bediensteten sind noch wach und lassen sie ein. Leise schleicht sie sich zu ihm ins Zimmer, legt sich zu ihm ins Bett und sinkt zufrieden in den Schlaf.
Am nächsten Morgen schaut Andreas sie zwar etwas verwundert an,glaubt ihr aber das sie siech vorzeitig vom treffen absetzen konnte. Eleonora schaut ihm tief in die Augen und eine Weile später ist Andreas der Meinung das er dringend ein neues Schwert braucht natürlich nur hergestellt von Schmied Hammerfaust in Bresan.Und er darf nicht vergessen sich bei seinen alten Kumpels von der Stadtwache abzumelden.
Eleonora derweil bleibt bis nachmittags im Bett weil sie sich seltsam unwohl fühlt.
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Zefiroth »

IT:
Weiter nachdem Carina Andreas bemerkte:
Mit Andreas zu sprechen und neben ihm im Schankraum zu sitzen war schon schön. Das er sich von dieser seltsamen Frau wirklich getrennt hatte, für sie, machte es sogar noch besser...
Irgendwann zwischen neun und zehn entshied sie sich dann auf ihr Zimmer zu gehen, das sie Andreas nur einen kleinen Schubs durch einen Blick zu geben brauchte, war auch gut.
Diesmal würde nichts dazwischen kommen und es würde sie auch niemand stören. Camden war so sehr mit den anderen am Tisch beschäftigt und Andreas hatte es auch irgendwie geschafft ihm deutlich zu machen das sie ungestört bleiben wollten, das ihr Bruder vermutlich erst gegen ein oder später hoch in ihr Zimmer kommen würde. ... Gut!
Als sie oben im Zimmer angekommen waren, zog Andreas die typische Geschenknummer ab, aber sie lies es ruhig zu. Irgendwie war es ja nett und das Goldkettchen war ja wirklich schön, so eines hatte sie noch nie gesehen. Sie drehte sich also um und hielt für Andreas die Haare hoch, damit dieser ihr das Kettchen umlegen konnte. ...
Am nächsten Morgen erwachte sie, sie lag im Bett und es war schön warm, nur Andreas war nicht da, obwohl es noch dunkel war.

...mmm... wo der wohl hin ist?
Hätte ja ruhig mal was sagen können, aber naja so habe ich das Bett für mich allein....
Eine Weile war Carina noch wach und dann döste sie wieder ein.
Irgendwann, sie wusste nicht wie spät es war, erwachte sie wieder davon das sie ihr Burder anstieß.

Oh man kann der mich nicht mal schlafen lassen, es ist doch noch dunkel!
Camden geh zurück ins Bett, es ist noch so dunkel das man die Hand vor Augen nicht sieht!
Sofort antwortete ihr Bruder:
Geht es dir gut? Hast du überhaupt schon die Augen geöffnet? ... Es ist um zehn Uhr morgens und der Wirt hat mich hoch geschickt um dir sagen zu lassen wenn du jetzt nicht aufstehst kriegst du nichts mehr zu essen.
Rasch drehte Carina sich in Richtung ihres Bruders riss die Augen auf und versuchte etwas zu erkennen aber es gab nur Dunkelheit zu sehen.
Als ihr Bruder sie ansah entfuhr ihm ein Ausruf:

Bei den zwölfen! Was ist mit deinen Augen?
Nun da sie die Augen aufgerissen hatte, konnte man deutlich erkennen das diese milchig-grau geworden waren und mit blutroten Adern durchzogen. Die Haut um die Augen war gerötet und leicht geschwollen.
Es dauerte nicht lange und Carina wurde sich bewusst was dies bedeutete. Irgendwie war sie über Nacht blind geworden. Allerdings hatte sie keine Ahnung wie dies geschehen war.
Nachdem Camden sie einigermaßen beruhigt hatte, sorgte er dafür das sie sich anzog und mit ihr zusammen verließ er die Herberge um sich einen guten Arzt zu suchen. Dieser wohnte etwas entfernt der Herberge und war auch etws teurer, doch sie hatten das Geld um zu diesem Mann zu gehen.
Nach einträchtiger Untersuchung der Patientin und der Gliederung des Abends, wurde Camden aufgetragen etwas von dem Getränk, welches Carina gestern abend trank zu beschaffen um es zu untersuchen. Wenn dies nämlich nicht die Ursache des Erblindens war, ging der Medicus von Hexerei aus und das konnte man rückgängig machen, wenn man sich an die Akademie der Magie der Stadt Kuslik wandte, mit der entsprechenden Bezahlung natürlich.
Am späten Nachmittag kamen sie wieder in die Herberge und trafen dort Andreas, der vollkommen erstaunt auf die Nachricht reagierte und sich auf jeden Fall bereit erklärte bei Carina zu bleiben. In dieser Zeit machte sich Camden auf, nachdem er dem Wirt die angefangene Flasche des Weines recht radikal abgenommen hatte um diese dem Arzt zu bringen, damit dieser den Inhalt untersuchen konnte.
Derweil Andreas sich mit Carina unterhielt und herauszufinden versuchte, woran es gelegen haben konnte. Ebenfals versicherte er ihr das es seine "ehemalige Frau" nicht aus großer Entfernung gewesen sein könnte, doch irgend ein Magier vielleicht dafür verantwortlich war. Vielleicht jener der die Krankheit in Winhall heraufbeschworen hatte. Allerdings war sich Carina sicher das dieser diese Erblindung nicht verursacht hatte. Leider konnte sie sich aber auch nicht erklären wer ihr solch eine Sache antun wollte, außer Eleonora und die sei, so war Andreas sicher, nicht in Kuslik und über weite Strecken würde das nur mit einem Stück von ihr funktionieren, dieses hatte Eleonora aber nicht und so waren sie ratlos.
Später, aber noch bevor Camden zurück war, musste Andreas wieder weg, doch er versprach wieder zu kehren. ...
Men plan. Fate laughs.
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Sephrenia »

... Was Eleonora auch am nächsten Tage wieder in Gestalt von Andreas tat.Gestern hatte sie wie beiläufig Carina um ein paar Haare erleichtert als sie sie mitfühlend tröstete. Sie war selbst über das Resultat erschrocken gewesen,aber es half nichts, Carinas Leiden hatte gerade erst begonnen.
Wieder versicherte sie Carina das die Ursache nicht Eleonora sein konnte, die wäre meilenweit weg und wenn sie dahinterstecken würde, wäre er,Andreas, doch bestimmt nicht so putzmunter, dann hätte sie ihm doch längst die Pest oder Schlimmeres an den Hals gezaubert.
Mit Carinas Haaren in der freien Hand zwang sie ihr ein kleines Bedürfnis auf
Heute um Mitternacht wirst du in den Hof auf den Abort gehen! Schließlich überlegten sie noch ein Weilchen wer ihr so übel mitspielen wollte. Eleonora entging nicht das Carina etwas erbleichte, als es darum ging wer in Winhal den Stadtwachen Magenbescherden beschert hatte.
Kurz darauf fand Eleonora eine Ausrede sich zu verabschieden und verschwand nach Hause. Es gab einiges zu tun bis Mitternacht

Eine Stunde später hatte sich Eleonora mit Esmeralda in Meditation vertieft, auf dem Bett lagen dunkle Gewänder, eine Tasche war gepackt mit allerlei Utensilien wie Astraltränken,gut geschärften Dolchen,Wasserschläuchen und ausreichend Seil.Nun mußte es nur noch Mitternacht werden.Eleonora wünschte frühzeitig ihrer Schwiegermutter eine gute Nacht, die sie mit einem prüfenden Blick ansah,lächelte aber nichts weiter sagte.
Das Bett wurde mit Kissen präpariert, die Haare gut unter der Kapuze versteckt, ihr Stab, Nigmarion, Esmeralda und die Tasche gepackt und aus dem Haus geschlichen.

Eleonora hatte sich gerade unauffällig im Hof der Taverne postiert als auch schon Carina vorsichtig um die Ecke bog. Eleonora wartete mit dem Dolchknauf im Anschlag bis sich die Tür wieder öffnete und schlug zu....
...daneben...
Esmeralda zum Glück hatte gleich reagiert und so entfuhr Carina nur ein klägliches
mhmmmmmfff bevor sich eine Hand auf ihren Mund presste und mit dem zweiten Schlag ihre Sinne schwanden.
Die bewußtlose Carina wurde wie ein Paket verschnürt an den Stab gebunden, dieser aus seiner Starre geholt und Eleonora entfaltete ihre schwarzen Flügel und beide verschwanden ungesehen in der Nacht


... 2 Stunden später irgenwo über einem Waldgebiet...

Eleonora flog gemütlich durch die Lüfte an ihrer Hand den Stab mit der mittlerweile wieder zu sich gekommenen Carina. Es gab zwar schon ein paar geeignete Lichtungen aber fliegen war so schön und je weiter im Wald umso geringer die Chance die nächsten Tage entdeckt zu werden. Nigmarion sprach mit Carina, flößte ihr Lügen ein wo sie waren, verunsicherte sie und lachte sich nebenbei ins Fäustchen.
Schließlich konnte Eleonora sich zusammenreissen und landete mit ihrer Gefangenen auf einer Lichtung.Um es sich selbst etwas einfacher zu machen schickte sie Carina nicht gerade feinfühlig wieder ins Land der Träume. Und dann begann das Desater...

Vor einer bewußtlosen gefesselten Carina stand sie nun einen Dolch in der Hand und wußte nicht weiter.
Ja also ähm wie krieg ich jetzt die Augen da raus?
Nigmarion reagierte prompt
Na rausschneiden wie denn sonst?
Ich hab sowas noch nie gemacht ich weiß nicht wie das geht.
Und irgendwie tat ihr Carina jetzt ein klitzekleines bisschen leid.
Du bist so unfähig, du mußte das Messer da ansetzen und dann raus damit
Red gefälligst nicht so mit mir! Muß ich wirklich?
Ja du mußt,los mach jetzt!
Eleonora kniete sich neben Carina, ihre Hand zitterte. Sie zog den Dolch zurück.
Ich kann das nicht
ein Seufzen war zu hören
Ja ist ja gut, wenn du es zulässt dann mach ichs eben selbst.
ungern aber nur dafür und nur kurz
Jaja, nun mach sonst wacht sie bloß wieder auf
Nungut, Eleonora wandte sich von Carina ab und gab ihren Körper für Nigmarion frei. Sie spürte wie sie selbst beiseite gedrängt wurde aber doch gleichzeitig noch da war und alles was folgte mitansehen mußte.
Fachmännisch als schneide er nur ein Steak entfernte Nigmarion Carinas Augen, packte sie in ein mitgebrachtes Gefäß und zog sich aus Eleonoras Körper wieder zurück. Diese starrte vor Entsetzen kurz auf Carina dann rannte sie hinter den nächsten Baum da ihr Magen rebellierte. Allerdings nur kurz dann mußte sie sich zusammen reissen, Carina blutete ziemlich heftig aber sterben lassen durfte sie sie nicht.
Ein kleiner Heilzauber behob den gröbsten Schaden und Carina wurde gut verschnürt am nächsten Baum befestigt. Über ihr ein Wasserschlauch befestigt mit einem kleinen Loch welches langsam aber stetig Tropfen für Tropfen auf Carinas Kopf tropfte. Ein Feuer wurde entfacht um wilde Tiere fernzuhalten und so blieb Carina allein im Wald zurück...
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Sephrenia »

Eleonora besuchte am nächsten Tage in Gestalt von Andreas Camden,der war natürlich in heller Aufregung. Sie war nicht wirklich bester Laune, geschlafen hatte sie nicht,der Anblick von Carina verfolgte sie in ihren Träumen und ihre Übelkeit morgens war auch wieder da. Erst stritten sie sich warum Camden nicht auf sie aufgepasst habe und ob er richtig gesucht hätte. Schließlich erklärte Andreas er nähme das selbst in die Hand und stürzte aus der Taverne.
Ein paar Strassen weiter war Eleonora wieder sie selbst, holte ihr Pferd packte neue Wasserschläuche ein und ritt aus der Stadt. Allerdings nur ein paar Dörfer weiter, dort stellte sie ihr Pferd unter und brach zu Fuss in den Wald auf bis sie ausser Sicht war. Den Rest bis zu Carina legte sie fliegend zurück.Diese war zwar in bemittleidenswertem Zustand, aber noch nicht genug, also Feuer nachgelegt, Wasser nachgefüllt, diesmal reichlicher das es bis morgen reichte, und zurück nach Kuslik mit ein paar frischen Kräutern im Gepäck als Vorwand warum sie unterwegs gewesen war.
Diese Prozedur wiederholte sie am nächsten Tag, Carina konnte mittlerweile keinen klaren Gedanken mehr fassen und war in erbärmlichem Zustand. Den Rest des Tages verbrachte Eleonora damit sich im Haus nützlich zu machen und ihre Kräfte zu sammeln.Übermorgen kam Andreas zurück dann mußte alles fertig sein.

Als Eleonora am nächsten Tag auf die Lichtung kam war Carina vollständig dem Wahnsinn verfallen, man sagte normal reichten mit den Wassertropfen ein paar Stunden, sie war ihnen fast 3 Tage ausgeliefert gewesen. Ihr Geist hatte sich unrettbar in Tiefen zurückgezogen in denen sie keiner mehr erreichen konnte. Ein kleines Schlafmittel verabreichte ihr Eleonora und verschnürte sie wieder sorgfältigst am Stab, auf der Lichtung vernichtete sie so gut es ging alle Spuren. Zwar war es unwahrscheinlich das hier jemand herkam aber sicher war sicher. Dann ging es zurück Richtung Rimlick, aber nicht ganz. Ungefähr eine Tagesreise zu Fuss entfernt, wie gut das sie so schnell fliegen konnte, landeten beide im Wald unweit eines Dorfes. Carina wußte zwar sowieso nicht nehr was ihr geschah aber eines gab es noch zu tun bevor Eleonora sie laufen lassen konnte. Als sie ihre Hand auf Carina legte konnte sie die Macht Iribars spüren die sie erfüllte ( Macht des Wahnsinns für 3 Tage). Im Geist formte sie was Carina So lang dieser Zauber dauert wirst du immer noch das Wasser spüren, du hörst es tropfen und dem Wasserschlauch über dir kannst du nicht entkommen. Kaum hatte sie den Zauber ausgeführt durchzuckte ihre Hand und ihren Körper ein stechender Schmerz. Das war also der Preis, diesen Zauber auszusprechen.
Dann lies sie Carina laufen, in spätestens einer Stunde würden Dorfbewohner sie finden.Sollten sie mit ihr tun was sie wollten.

Nur noch einen halben Tag dann kam Andreas zurück, sie mußte noch etwas erledigen und versuchen das Camden vorher verschwand.
Sie begab sich also nach Kuslik und trieb sich unauffällig in der Nähe der Taverne Siebenschuh herum bis sie sah das Camden diese verließ. Schnell nahm sie im Stall seine Gestalt an, was ein wenig länger dauerte, so gut kannte sie ihn ja nicht und ging zurück in die Taverne. Der Wirt nahm ihr die Geschichte ab, er habe etwas im Zimmer liegen lassen, also flugs die Treppe hinauf ins Zimmer. Sie suchte 2 Dinge, eines war ein Nachtgewand von Carina, das möglichst dem ähnelte was sie immer noch trug, das war nicht sehr schwer und verschwand schnell in einer Tasche. Das Zweite waren die Briefe die sie geschrieben hatte, diese fand sie nicht, nur den letzten den sie hier im Zimmer verfasst hatte und den sie an sich nahm. Egal hoffentlich hatte Carina diese schon weggeworfen, fragen konnt sie jetzt nicht mehr.
Keine halbe Stunde später war sie wieder auf dem weg aus der Stadt, sie suchte sich eine Waldlichtung die nicht wirklich weit war und auch ab und zu aufgesucht wurde. Auf der Lichtung und im Wald davon entfernt verteilte sie Teile des Nachthemdes. In eines hatte sie noch ein Stück Fleich gewickelt, in nächster Zeit würden Wölfe oder was auch immer daran vorbeikommen und das restliche Stück zerreissen.

Zurück am Stadttor fragte sie als ängstliches Blondchen mit den Stadtwachen ob es Wölfe in der Gegend gäbe oder andere Raubtiere, sie hätte da was im Wald gehört. Diese antworteten sie wäre ja jetzt in Sicherheit aber würden mal nachschauen, was sie tatsächlich auch taten, am nächsten Tag und mit einiger Unlust. Sie fanden was sie finden sollten und informierten schließlich Camden darüber der immer noch verzweifelt seine Schwester suchte...
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Sephrenia »

Eleonora ging es schlecht, der Körper schmerzte, ihre Kräfte waren am Ende und sie wagte nicht astral zu meditieren, da sie nicht wußte wieviel Schaden sie sich selbst mit Iribars Zauber zugefügt hatte.Die Übelkeit vom Morgen hatte nachgelassen aber ihr war trotzdem nicht ganz wohl, mußte an den vielen Tränken in letzter Zeit liegen. Naja hoffentlich brauchte sie die nächsten Tage keine. Die Zutaten waren zusammen, jetzt fehlte nur noch ein Körper. Da Kuslik eine Akademie hatte sollte sich doch ein Magier finden der nicht ganz bei sinnen war, notfalls konnte man da auch nachhelfen. Eleonora dachte an einen speziellen Tee den sie im Gepäck verwahrte, der erste Schluck war harmlos,alle Weiteren allerdings nicht mehr. Aber alles zu seiner Zeit, die nächsten Tage würde sie sich erst einmal nach einem leerstehenden Haus umschauen was den Ansprüchen des bevorstehenden Rituals genügen würde.
Eleonora war gerade ins Bett gegangen und sinnierte über ihre Boshaftigkeit,als sie hörte das Andreas wiederkam.Er war ein paar Stunden zu früh aber egal.Ob ihre eigene Gemeinheit sie so aufzehrte? Nein schließlich waren es Andreas und Carina gewesen die sie betrogen hatten.
Sie wechselte mit Andreas nur ein paar wenige Worte, sie war viel zu müde und fiel bald in einen unruhigen Schlaf aus dem sie auch bald wieder schweißgebadet erwachte. Andreas fragte was sie geträumt hatte, ihre Hände zitterten heftig und sie log ihn an etwas aus der Vergangenheit, sie erinnere sich schon kaum noch. Ihr Mann versuchte sie zu trösten und irgendwann schafte sie es wieder einzuschlafen.

Am Morgen brachte Andreas ihr das Frühstück nach oben, doch kaum war er mit dem Tablett im Zimmer angelangt stürzte sie auch schon heftig würgend an ihm vorbei. Seiner Mutter entging dies nicht und sie fragte sich was Eleonora wohl hatte, ein wenig später als sich alles wieder beruhigt hatte, ging ihr ein Licht auf und sie erinnerte sich an eine Zeit als es ihr ganz genauso ging.
Mit einem Lächeln bat sie ihren Sohn um ein kurzes Gespräch.
Ich denke ich weiß jetzt was deiner Eleonora fehlt.
Diese stand gerade im Zimmer, eine Tasse Kamillentee in der Hand und versuchte die schrecklichen Bilder aus ihrem Kopf zu verbannen,als Andreas die Treppe hinaufstürmte und fast die Tür aus den Angeln riss.
Ein Grinsen im Gesicht als gänge gerade die Sonne auf blickte er seine Frau an. Eleonora starrte ihn fragend an.
Was ist denn passiert?
Eleonora ich freu mich ja so Sie fand sich auch prompt in einer stürmischen Umarmung wieder und wußte immer noch nicht wieso und warum. Mit einem Lächeln fragte sie: Nun sag schon worüber freust du dich so?
...Andreas sagte es ihr...
DAS war zuviel für Eleonoras angekratze Nerven, sie hatte mit vielem gerechnet aber nicht damit. Die Tasse fiel ihr aus der Hand und mit einem Ausdruck blanken Entsetzens hüllte sie die gnädige Umarmung einer Ohnmacht in Dunkelheit...
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Re: der Weg des Betrogenen - zwischen Greifenfurth und Kusli

Beitrag von Zefiroth »

IT:
Nachdem sie ihm nach so langer Zeit endlich ein mal die Kontrolle über einen Körper gegeben hatte, ihren Körper, wollte Nigmarion natürlich nicht das sie das kleinste bisschen verpasste.
Dieses Kind das sich erdreistete ihn wie einen Gefangenen hier in diesem dämlichen Kamm zu halten! Ab und zu ein wenig Astrale Energie und auch nur, wenn sie es so wollte, das kam einer Beleidigung gleich.
Oh ja sie würde noch auf Knien vor ihm betteln.
Vorerst sollte sie nur sehen zu was sie nicht in der Lage war und was ihr das Würgen brachte. Er hatte Zeit, viel Zeit und während sie diesen neuen Körper beschaffte und ihn in diesen verfrachtete, würde er schon weiter gedacht haben.
Jetzt jedoch musste er ihr etwas zeigen. Zeigen wie eine perfekte Extraktion gewisser Körperteile vonstatten ging und wenn er wieder einen Körper hätte, würde sie sich daran erinnern.
Sie würde sich daran erinnern weil er sie in der Zwischenzeit in ihren Träumen daran erinnern würde.
Vorsichtig streckte Nigmarion die Finger und die Arme diese für ihn fremden Körpers und versuchte sich mit dessen Proportionen bekannt zu machen.
Nachdem dies einige Augenblicke brauchte, trat er an die bewusstlos vor ihnen liegende Carina heran. Vorsichtig nahm er einen der Dolche und auch ein sehr dünnes Stilett. Den Dolch legte er erst einmal nur kurz auf dem bewusstlosen Körper ab, während er mit der anderen Hand das Stilett hielt. Dann hielt er den Kopf mit einer Hand fest, während er mit der anderen das Stilett an die Schläfe führte.
Vorsichtig die richtige Stelle gesucht, so dass man hinter dem Augapfel seitlich in die Augenhöhle hineinsticht und den Sehnerv durchtrennt, wie soll man sonst das Auge heraus kriegen? ...
Währenddessen achtete Nigmarion darauf auch genau hinzusehen. Seine kleine Freundin sollte um nichts in der Welt einen dieser Momente verpassen...
Ein schneller Stich, ein kurzer Schnitt, ein wenig das Augenlied aufziehen und dann hebeln. ... Ja das erste Auge war draußen. Der Blutschwall der hinterher kam störte ihn nicht, sollte diese Person doch verbluten, er würde sich nicht darum kümmern. Nur die Augen brauchten sie noch um ihn in einen neuen Körper zu transferieren.
Vorsichtig legte er das Auge in den mitgebrachten Behälter und drehte sich dann wieder zu der Bewusstlosen um. ...
Warum kostbare Parafernalia verschwenden, wenn sie sowieso nichts sehen konnte, konnte sie auch beide Augäpfel nicht mehr brauchen! ...
Also das Ganze von vorn, den Kopf gehalten, vorsichtig das Stilett an die richtige Stelle gebracht, einen gezielten Stich. ...

mmm Mist, irgendwie klappte dieser Stich nicht so gut, war wohl etwas zu tief ... ach egal...
Vorsichtg ein Stück zurück gezogen und dann noch einmal zugestochen, ein wenig hin und her geschnitten, das Augenlied aufgezogen und Augapfel heraushebeln. Diesen dann noch schnell in den Behälter und gut.
Schön alles genau betrachten und schneid ich noch etwas in den Körper ein oder nicht?
aber da meldete sich Eleonora in Gedanken:
Du hast was wir wollten hör jetzt auf!
So ein Mist, aber na ja es dauert ja nicht mehr lange bis ich einen Körper habe! Und dann....
Men plan. Fate laughs.
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